Der Laserjustierer
Es werden öfters Justierlaser aus Laserpointern gebastelt. Da diese recht kleine Batterien haben, wollte ich meinen Justierlaser so bauen, dass vier aufladbare Mignon-Zellen verwendet werden können. Allerdings musste ich dann eine Spannungsstabilisierung einbauen, dass die Eingangsspannung nur 3 V beträgt. Dann fertigte ich ein entprechendes Drehteil mit dem Außenduchmesser 31,65mm an, damit es in einen 1¼"-Auszug bzw. Reduzierhülse passt. Für dieses Drehteil war wichtig, dass die Planfläche mit dem Außenduchmesser in einem Arbeitsgang hergestellt wird. Daran schraubte ich mit drei Schrauben M 3 ein Alurohr, in welchem der Batteriehalter mit den Batterien Platz findet. Ein weiteres Drehteil, an das ein Schalter angebaut ist, verschließt das Batteriefach und wird von zwei Schrauben M 3 gehalten. Vor der Austrittsöffnung des Laserstrahls befestigte ich noch ein Blech mit einer Bohrung 1mm, um einen etwas feineren Strahl zu haben.
Nun musste die Laserdiode noch justiert werden. Dazu stellte ich mein Newtonteleskop so auf, dass der Okularauszug senkrecht nach oben stand und setzte den Justierlaser ein. Er lag somit auf der Planfläche an. Beim Drehen des Justierers beobachtete ich den rotierenden Strahl auf dem Hauptspiegel (die Mitte ist mit einem weißen Lochverstärker markiert). Die Diode justierte ich so lange mit den drei Madenschrauben, bis keine Rotation des Strahls mehr erkennbar war. Somit war der Justierer einsetzbar.
Wenn der Laserjustierer in den Okularauszug gesteckt wird, kann dieser leicht verkanten. Deshalb drücke ich den Justierer immer mit der Planfläche leicht gegen den Okularauszug. Voraussetzung ist natürlich, dass die Planfläche des Okularauszugs exakt rechtwinklig zum Innendurchmesser gefertigt ist. Selbstverständlich muss auch die Reduzierhülse genau hergestellt sein.
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