Binos Teil 2

Die hier gezeigten Binos haben ebenfalls einen 90°-Einblick. Dies kann mit Spiegeln, Prismen oder Dachkantprismen erfolgen. Bei diesen Konstruktionen ist ein Objektiv nach unten und hinten versetzt. Um den Augenabstand einzustellen, kann ein Tubus seitlich verstellbar angeordnet sein. Eine weitere interessante Möglichkeit wäre das parallele Verdrehen der beiden Zenitprismen.

Das Bino von Johann Albrecht. Es sind Dachkantprismen eingebaut und deshalb ergibt sich ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild. Ein Tubus ist seitlich parallel verschiebbar, somit kann der Augenabstand eingestellt werden.


Bino mit je 150 mm Öffnung aus zwei kurzbrennweitigen China-Refraktoren. Für die 90°-Umlenkung ist jeweils ein Planspiegel nötig. Der Augenabstand wird eingestellt, in dem ein Rohr komplett seitlich parallel über Seilzüge verschoben wird. Die Drehfokussierer sind aus alten Kameraobjektiven hergestellt. Selbstverständlich ist auch für jedes Okular eine praktische Filterschublade vorhanden.

Hier wird die 90°-Umlenkung mit zwei Zenitprismen erreicht. Zu beachten ist die Einstellung des Augenabstandes: Die Zenitprismen werden hier parallel verdreht. Auf Parallelität ist zu achten, sonst sind die Bilder zueinander verdreht. Scharfgestellt wird über Drehfokussierer.

Mit etwas Sperrholz setzte sich ein 15jähriger auf einfache Möglichkeit aus zwei Aldi-Fernrohren ein Bino zusammen.

Das MUM-Astrobino



zur Startseite