Dreibeinkonstruktionen aus Metall
Dreibein aus Vierkantrohren.
Konstruktion mit abschraubbaren Rohren
Hier sind oben die Rohre steiler angestezt. Somit hat man mehr Freiraum und der Tubus kann nicht so leicht anstoßen, was bei den ausladenden Dreibeinen leider ein Nachteil ist.
alles aus Edelstahl hergestellt
Anbau-Okularkästen
mit Flaschenhalter
Transportable Säulen
Säulen haben gegenüber dem Dreibein den Vorteil, dass man mit dem Fernrohr nicht so leicht anstößt; als Nachteil muß man hinnehmen, dass sie in der Regel schwingungsanfälliger als Dreibeinkonstruktionen sind.
Dreibein kontra Säule - Steifigkeitsmessungen und ein Vergleich zum Schwingungsverhalten von einem Dreibein aus Edelstahlrohren und einer Edelstahl-Säule Ø 115mm
Die Selbstbau-Säule von Norbert Muck
Die Säule für meinen Newton ist 74 cm hoch, besteht aus einer Edelstahlsäule mit 2mm Wandstärke für 18 Euro, sechs Multiplexbrettern und drei Buchenholzleisten nebst Schrauben für 30 Euro und einem Aluminiumhut zum adaptieren auf die GP für 91 Euro. Der Golfball unter der Säule ist der Griff um die Zentralschraube zur Befestigung der GP zu bedienen. Ball dreht Alurohr, Alurohr dreht Zentralschraube. Die Holzkonstruktion hält sich mit 12 Möbelschrauben von Rohrinnen an Stahlbolzen in den Holzdreiecken stabil fest.
Für Anfragen stehe ich gerne bereit: Norbert.Muck[at-Zeichen]arcor.de
Ich habe nun mal meine Selbstbausäule mit dem Vixen HAL110 Stativ verglichen. Beide auf gleichem Untergrund, beide auf gleicher Höhe, mit gleich eingestellter Monti und Rohr in der gleichen Position. Dann habe ich auf einem Fotostativ die Messuhr befestigt und das Ende des Newton statisch mit 500gr Kaffee belastet.
Die statische Belastung an der Frontöffnung mit 500gr führt zu folgenden Nickbewegungen gen Boden:
bei der Säule im Mittel: 0,4mm
beim Stativ im Mittel: 0,7mm
Wobei beim Stativ merkwürdige schleichende Messwertänderungen zu beobachten sind, die sich aber im Laufe von 30 Sekunden beruhigen. Belastungen mit größeren Gewichten haben einen kriechenden Positionsverlust an den Klemmungen der Monti zur Folge und wurden daher nicht genutzt.
Die Ausschwingzeiten bei leichtem Rempler am OAZ betragen:
Säule: 3 Sekunden
Stativ: 5 Sekunden
Beim Rempler zwischen den Rohrschellen:
Säule: 2 Sekunden
Stativ: 3 Sekunden
Damit ist die Säule bei vergleichbaren Bedingungen eindeutig dem Stativ überlegen, wobei bei allen Messungen natürlich die Einflüsse von Monti, Rohrschellen und Tubus gleich waren.
Ein stabiler Unterbau
Zum Transport dieses sehr stabiler Unterbaus ist natürlich ein kleiner Anhänger nötig. Mit einer Auffahrrampe ist der Aufbau von einer Person zu schaffen, wie ich mich selbst überzeugen konnte. Die Montierung mit 50mm-Achsen kann mit diesem Unterbau voll belastet werden (Instrumentengewicht schätzungsweise bis 50kg). Erbauer: Bernd Liebscher
zur Startseite