Kleine Dobsons Teil 2

Das mit viel Liebe von Ulli Vedder gebaute 93/360 Dobson (als Größenvergleich die Damenarmbanduhr). Der Spiegel wurde ebenfalls von ihm geschliffen und das Instrument ist mit wenigen Handgriffen an den 16-Zöller als Sucher montiert. Den Schraubfokussierer stellte er übrigens aus einer Glühbirnenfassung her.












Aus einem Bresser Pluto 114/440mm entstand dieser Ultra-Leichtbau. Der Tubus wiegt incl. FS nur 121 g und ist trotzdem extrem steif. Alles zusammen ohne Bodenbrett incl. Okular 1461 g. Davon alleine 450 g für den HS. Mit dem 18mm UWA und OIII-Filter konnte man sehr gut den Nordamerika- und den Cirrus-Nebel beobachten. Also Objekte, die in meinem 12.5" Starfinder sonst immer nur ausschnittsweise zu sehen sind. Die 12 Bambus-Stangen sind Reste von Orchideen. Die Blechteile der Box sind jeweils "einfach" aus Stahlblech gefaltet. Der Rest ist Alu, Pappe und UHU-Hart. Hat alles zusammen nur ein paar Euro gekostet! Da ich kein vernünftiges Stativ habe, thront er erstmal auf einem Abfallbrett mit Baumwoll-Lagerung, das ich auf einen stabilen Tisch stelle. Dann kann man bequem im Sitzen beobachten.
Erbauer: Hanno Falk, Flensburg, 11.10.2005

Erbauer: Martin Brückner
Spiegel 100mm mit Brennweite 425mm selbst geschliffen

Ein Dobson für Kinder baute Rayko Menzel. Mehr dazu auf seiner Seite
http://astro.hatschie.de/kinderdobson/kinderdobson.htm







Auf den ersten Blick ist wohl kaum ersichtlich, warum der Tubus durch sechs Messingstifte getrennt ist. Erst eine Nachfrage beim Erbauer brachte die Auflösung: Später wurde ein besserer Spiegel mit längerer Brennweite eingebaut. Der vordere Tubus ist übrigens drehbar gelagert.



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