Dreibeinkonstruktionen aus Holz
Die allgemeine Stabilität von (billig-) Alustativen ist ja genauso bekannt, wie der Preis von guten Hartholzstativen... Die Alternative liegt (wie so oft) im Eigenbau. Buchenholzlatten gibt's in verschiedenen Querschnitten; meine haben 25x40mm. Mit den Schlossschrauben und den Flügelmuttern kann ich die Höhe des Statives von etwa 70cm bis etwa 1m20 variieren. Für das Mitteldreieck (Okularablage) habe ich 12mm Birkenmultiplex und 20x40mm Buchenleisten verwendet. Es lässt sich in 4 verschiedenen Höhen anbringen, somit lässt sich der Spreizwinkel der Stativbeine anpassen. Das ganze Stativ wiegt 5,4kg. Es hat mich etwa 60 € und 5 Stunden Arbeit gekostet (etwa 40 € für die gedämpften, gehobelten Buchenleisten und ca. 20 € für die Schrauben, Muttern und das Multiplex-Brett aus der "Restenkiste" im Baumarkt). Es ist so stabil, dass ich (mit meinen 65kg) bedenkenlos auf die Okularablage draufstehen kann!
Auch ein kleines Stativ darf stabil sein. Kleiner, aber ähnlich aufgebaut wie "The Rock" ist "MiniRock". Die Dreibein-Bauberichte und meine anderen Eigenbauten findet ihr
hier
Aus Holzbrettern läßt sich schon ein recht verwindungssteifes Dreibein herstellen.
Woodmaster-Stativ von Helge Schlinzig ... und ein Nachbau
Diese sehr einfache Konstruktion aus zusammengeschraubten Holzlatten ist immerhin um einiges verwindungssteifer als so manches teure kommerzielle Alustativ. Wie jemand sein Stativ lackiert, ist natürlich Geschmacksache.
Durch Verwendung von Querstreben ist diese Holzkonstruktion zwar nicht zerlegbar, dafür aber unerhört verwindungssteif!
Erbauer: Michael Koch
Nicht jedes Dreibein besteht diesen Eignungstest
mit großzügiger Ablage
Ein höhenverstellbares Dreibein; in der Mitte ist eine Nut gefräst und mit jeweils zwei Flügelmuttern kann es arretiert werden
die unteren Latten könnten mit diversen Gegenständen beschwert werden, um eine erhöhte Steifigkeit bzw. Kippfestigkeit zu erreichen
zur Startseite