Wer einen Artikel fürs VdS-Journal zum Thema Amateurteleskope, Technik und Selbstbau schreiben möchte, sollte ein paar Kleinigkeiten beachten, damit alles reibungslos verlaufen kann.

Um Verzögerungen zu vermeiden, sollte der Artikel nur an die jeweilige Fachredaktion und nicht an die Hauptredaktion gesendet werden. Sie werden umgehend benachrichtigt, wenn der Artikel bei uns eingetroffen ist. Beachten Sie unbedingt, dass der gesamte Text (inklusive den Bildunterschriften) nicht über 10.000 Zeichen (mit Leerzeichen) enthält. Es können zwar auch sehr lange Artikel im VdS-Journal abgedruckt werden, diese müssen Sie dann aber in zwei oder mehrere Folgen unterteilten.

Fotos (farbig oder schwarzweiß) nicht größer als DIN A4. Bei Bilddateien wird eine Auflösung von 300 dpi gefordert. Um z.B. ein Bild 10×15 cm abdrucken zu können, sind also mindestens 1200×1800 Pixel nötig. Bilder möglichst unkomprimiert einsenden, also am besten im TIF-Format. Wenn Komprimierung mit JPG, bitte in höchster Qualitätsstufe! Solche Bilddateien können etliche Megabyte haben, deshalb bitte auf CD-ROM brennen und per Post zusenden.

An die Anzahl der Bilder ist kein Limit gesetzt, bei "normalen" Berichten werden diese eh unter zehn bleiben. Beachten Sie bitte, dass alle Bilder mit einer Bildunterschrift versehen sind.
Bei Bildern ist unbedingt auf das Copyright zu achten! Falls Bilder nicht vom Autor selbst stammen, muss eine Genehmigung zum Abdruck eingeholt worden sein. In der Regel wird der Bildautor dann in der Bildunterschrift genannt.

Bei mathematischen Formeln gibt es gelegentlich Probleme, oft werden diese in Textprogrammen nicht immer richtig angezeigt. Wir benötigen in diesem Fall die ausgeschriebene Formel als JPG-Bild. Das kann entweder handgeschrieben oder mit einem Zeichenprogramm hergestellt sein. Auf jeden Fall aber als JPG-Bild auf weißem Grund mit schwarzer Schrift, ca. 600 Pixel breit. Vom Layouter wird es dann in die richtige Größe gebracht.

Geben Sie immer Ihre Adresse mit an, wir brauchen diese für die Autorenliste.

Grundsätzlich wird der Text nicht ohne Einverständnis des Autors geändert oder gekürzt. Es werden, falls nötig, nur sprachliche und orthografische Korrekturen vorgenommen.

Wenn Sie den Artikel schon an eine andere Astro-Zeitschrift gegeben haben, möchten wir darauf hinweisen, dass im VdS-Journal keine Doppelveröffentlichungen abgedruckt werden.

Für die Rubrik Technik und Selbstbau ist Herbert Zellhuber zuständig.
Anschrift:
Hier können Sie Ihr selbst gebautes Instrument und Zubehör vorstellen. Schildern Sie wie und warum Sie es gerade so gemacht haben und welche Hürden zu überwinden waren. Schreiben Sie über Ihre Erfolge und Erfahrungen, auch wenn es manchmal nicht so gut geklappt hat. Auch Tipps, Tricks und praktische Hinweise rund um die Astrotechnik werden gerne abgedruckt .
Schicken Sie die Textdatei bitte immer zusätzlich auch als TXT-Format mit (oder als E-mail). Leider gibt es mit dem DOC-Format ziemlich oft Probleme. Ich habe nur ein altes Word 95 und da gibt's gelegentlich Schwierigkeiten mit den neuesten Formaten. Wenn dann noch Seitenzahlen, Tabellen, Bilder usw. im Text eingebunden sind, können die Dateien nicht geöffnet werden.
Text- und Bilddateien werden per Post oder E-mail entgegen genommen. Da ich nur ein Modem habe, sollten mir nicht wesentlich mehr als 2 MB gesandt werden (und da nudelt das Modem schon 7½ Minuten rum!). Dann möchte ich Sie bitten, mir eine CD per Post zu schicken.

Für die Rubrik kommerzielle Amateurteleskope und Ferngläser ist Frank Schäfer zuständig. E-mail:

Hier können Erfahrungsberichte über Ferngläser, Amateurteleskope, Montierungen und Zubehör veröffentlicht werden. Als Autor sollte man allerdings schon eine gewisse Erfahrung im Umgang mit astronomischen Instrumenten und deren Beurteilung gesammelt haben. Dazu ist auch nötig, dass das Gerät aus neutraler Sicht betrachtet und beschrieben wird. Der Leser möchte möglichst umfassend über die Leistung des beschriebenen Geräts informiert werden; es sollten sowohl Stärken als auch Schwächen im Bericht aufgezeigt werden. Wenn es möglich ist, kann man auch Verbesserungsvorschläge und Tipps anbieten.

Den Bereich Elektronik hat Dirk Langenbach übernommen. E-mail:

Dirk ist seit langer Zeit schon für die Rubrik CCD-Technik zuständig und hat sich bereit erklärt, auch hier die Redaktion zu unterstützen.

Redaktionsschluss:
      Heft 33: 1.11.2009
      Heft 34: 1.2.2010
      Heft 35: 1.5.2010
      Heft 36: 1.8.2010

Achten Sie bitte darauf, die Artikel nicht erst am letzten Tag dem verantwortlichen Redakteur zu senden. Die oben genannten Termine gelten nur für die Hauptredaktion.

Der Redaktionsalltag

von Herbert Zellhuber

Im Jahr 1996 übernahm ich für die Zeitschrift Interstellarum die Rubrik "Selbstbauteleskope vorgestellt". Diese Rubrik war recht erfolgreich, leider wurde das Heft vier Jahre später eingestellt. Dann betreute ich ein paar Jahre bei MAGELLAN die Rubrik "Selbstbau", bis auch diese Zeitschrift aufgegeben wurde. Seit 1999 bin ich im VdS-Redaktionsteam. Auch diese Zeitschrift verfolgt keine kommerzielle Ziele. Ich mache das Ganze ehrenamtlich und erhalte für meine Tätigkeit auch keine finanziellen Zuwendungen. Mir wurden zwar schon von zwei kommerziellen Astrozeitschriften Angebote zur Mitarbeit gemacht; vorerst habe ich allerdings keine Absicht, als "Profi" einzusteigen.

Hier möchte ich kurz beschreiben, wie die Arbeit für einen Redakteur beim VdS-Journal abläuft:
In der Regel erhalte ich die Berichte per CD-ROM oder E-mail. Zuerst lese ich den Bericht in aller Ruhe durch und schaue mir die Bilder dazu an. Danach kann ich beurteilen, ob er ins VdS-Journal passt. Bevor ich den Autor verständige, dass sein Bericht bei mir angekommen ist und abgedruckt werden kann, muss ich noch ein paar Sachen überprüfen - das wäre: Dann wird der Autor verständigt, dass sein Bericht angekommen ist und im VdS-Journal abgedruckt werden kann. Allerdings kann nicht versprochen werden, dass der Artikel schon gleich in der nächsten Ausgabe erscheint. Falls noch nicht alles vorhanden ist, wird dies beim Autor nachgefordert. Erst dann erfolgt die Textbearbeitung.

Der Text sollte flüssig lesbar sein. Hierbei wird großer Wert darauf gelegt, das "Schreibbild" des Autors möglichst wenig zu verändern. Falls zu viele Absätze vorhanden sind (kommt relativ oft vor), wird der Text entsprechend zusammengefasst. Falls grammatikalische Mängel vorliegen, werden diese nachgebessert. Selbstverständlich werden auch Rechtschreibfehler korrigiert. Falls irgendwelche Streichungen nötig sind (selten), wird auf alle Fälle beim Autor nachgefragt, ob er damit einverstanden ist.
Wenn ich mir unsicher bin, ob die Korrektheit des Inhalts gegeben ist, wende ich mich gelegentlich an Fachgruppenmitglieder, die sich mit dem speziellen Thema besser auskennen (z.B. bei optischen Berechnungen, Formeln usw.).

Bildbearbeitung:
Die Aufgabe des Redakteurs ist es auch, die Bilder für den Druck vorzubereiten. Fotos werden eingescannt und falls nötig mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet. Falls Digitalbilder zu hell oder zu dunkel sind bzw. der Kontrast nicht stimmt, werden auch diese entsprechend nachgearbeitet. Gelegentlich schickt der Autor mehrere Bilder zur Auswahl, dann wählt der Redakteur die passenden Bilder aus.

Bilder und Text werden auf CD-ROM gebrannt. Dazu kommt ein Ausdruck, der den Text, Bilder und Bildunterschriften enthält. Zum Schluß füllt der Redakteur noch ein Artikeldeckblatt aus. Darin wird Anschrift und Name des Autors, Titel, Anzahl der Textseiten auf Papier, Anzahl der Schriftzeichen, Anzahl der Bilder oder Bilddateien, eventuell Telefonnummer, E-Mail usw. angegeben. Diese Daten werden von der Hauptredaktion und für das Layout benötigt.

Danach wird der fertige Artikel an die Endredaktion geschickt. Die Endredaktion prüft den Artikel in der Regel nochmals. Dann werden die Daten dem Layouter geschickt, der alles für den Druck fertig macht.

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