Meine Veröffentlichungen in astronomischen Fachzeitschriften

von Herbert Zellhuber

Damals beim ITT 1994 in Kärnten unterhielt ich mich mit Klaus Veit, der mit Ronald Stoyan und Jürgen Lamprecht eine neue Astrozeitschrift (Interstellarum) heraus brachte. Er fragte mich, ob ich etwas über mein selbstgebautes Fernrohr schreiben will. Ich sagte zu und schrieb meinen ersten Artikel für eine Astrozeitschrift: Der Bau eines Refraktors 80/500 und erste Beobachtungseindrücke wurde in Interstellarum 2 (Feb.95) veröffentlicht.

Das Schreiben machte mir irgendwie Spaß und ich schrieb einen weiteren Artikel:
2"-Okularauszug mit Motorfokus im Selbstbau (Star Observer 4/95)

Ein selbstgebauter Beobachtungsstuhl aus Zeltstangen vom Schrott wurde in Interstellarum 4 (Aug.95) veröffentlicht.

Ronald Stoyan fragte mich, ob ich über das ITT und die Selbstbauteleskope einen Bericht schreiben möchte. Mittlerweile war ich im Berichte schreiben schon etwas routinierter und in Interstellarum 5 (Nov.95) wurde Schneegestöber und Jubelschreie - das 11. Internationale Teleskoptreffen veröffentlicht

In Interstellarum 8 (Aug.96) schrieb ich über Eine herbstliche Beobachtungsnacht im Hochgebirge

Ich machte Ronald Stoyan den Vorschlag, eine Rubrik über Selbstbauteleskope einzurichten. Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich als redaktioneller Mitarbeiter diese Rubrik übernehmen möchte. Ich sagte zu und den Anfang der Serie machte in Interstellarum 10 (Apr.97) Nirosta - ein selbstgebauter Achtzöller

Ich schrieb einen Bericht über das erste BTM, den ich in Interstellarum veröffentlichen wollte. Da aber schon Andy Bender einen Artikel schrieb, fragte ich bei Sterne und Weltraum nach. Da war das Interesse allerdings gering, mein Bericht wäre aus "redaktionellen Gründen" wie es hieß, um mehr als die Hälfte gekürzt worden. Ich gab ihn dann der NAA (Regiomantanusbote), doch da ging er "irgendwie" verloren, wie mir nach einem Jahr mitgeteilt wurde. Manchmal klappt's eben nicht, aber Dank des Internets kann Das erste Bairische Teleskopmeeting (BTM) hier nachgelesen werden.

Für Interstellarum 15 (Jan.99) schrieb ich die Satire Das Streulicht - leider wurde Interstellarum mit diesem Heft vorerst eingestellt.

Anfang 1999 entstand Magellan. Für Heft 2/99 schrieb ich Galaxienbeobachtung im Sternbild Fornax

In Sterne und Weltraum 10/99 stellte ich Das MUM-Astrobino vor.

Astrofotografie mit Selbstbaugeräten erschien in Magellan 4/99. Für diese Zeitschrift übernahm ich - wie schon damals bei Interstellarum - die Rubrik Selbstbau.

Dass es beim Beobachten nicht immer so klappt wie man sich wünscht, beschrieb ich in Pleiten, Pech und... (Magellan 4/99)

Leider sah ich von der Sonnenfinsternis nicht viel. Ich schrieb trotzdem Das Jahrhundertereignis: Die Sonnenfinsternis am 11.August 1999 (Magellan 1/2000)

Für Magellan 1/2000 schrieb ich Astrochairs selbstgebaut

Wie man sich Künstliche Sterne herstellen kann, beschrieb ich in Magellan 2/2000

Fernrohre und ihre Meister - gesehen beim ITV 2000 stellte ich in Magellan 3/2000 vor

Okulare selbstgebaut erschien in Magellan 4/2000

Der Einstunden-Galaxien-Marathon mit einem 3-Zöller wurde in Magellan 1/01 veröffentlicht.

Eine Rezension zum Buch Spiegelfernrohre - selbst gebaut von Martin Trittelvitz schrieb ich in Magellan 1/01. Später schliff ich mit dieser Anleitung einen Spiegel.

Mittlerweile betreute ich bei der VdS die Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau. Der Bau einer deutschen Montierung wurde im VdS-Journal 6 (1/01) veröffentlicht.

Nun gab es die Zeitschrift Interstellarum wieder. Ich beschrieb meine Erfahrungen beim Anbau eines Mikroskop-Binoansatzes an ein Newtonteleskop in Interstellarum 18

Das 10. ITV im Bild - bei dem ich allerdings nur die Bildunterschriften machte - kam in Magellan 3/01

Das Bayrische Teleskopmeeting 2001 erschien in Interstellarum 19 (Okt.01)

Ich war Bei den Gehsteigastronomen und schrieb für Magellan 1/02 einen Artikel.

Tipps fürs Newtonteleskop gab ich in Interstellarum 21 (Apr.02)

In Mein erstes Mal beschrieb ich, wie ich zur Astronomie gelangte (Magellan 2/02)

Die Prüfung des Auflösungsvermögens einer astronomischen Optik an künstlichen Doppelsternen beschrieb ich in Magellan 2/02

Wie gut sind Kaufhausteleskope? - der Artikel kam im VdS-Journal 9 (2/02)

Wie ich mir Eine praktische Okularkiste bastelte, beschrieb ich in Magellan 3/02. Leider wurde mit Heft 4/02 auch Magellan eingestellt.

Chesire-Justierokular selbstgebaut erschien in Interstellarum 24 (Okt.02)

Innovationen im Fernrohrselbstbau - gesehen beim ITV 2002 stellte ich im VdS-Journal 10 (1/03) vor

Einen Bericht über Das Messen der Steifigkeit und das Beurteilen des Schwingungsverhaltens an Teleskopmontierungen schrieb ich fürs VdS-Journal 11 (2/03)

Eine Rezension zum Buch Fernrohr-Führerschein in 4 Schritten von Ronald Stoyan schrieb ich fürs VdS-Journal 15 (3/2004)

Im VdS-Journal 18 (3/2005) wurde die ständige Rubrik »Tipps und Tricks zur Astrotechnik« eingeführt. Ich schrieb über Kontaktschwierigkeiten und wie man solche in elektronischen Schaltungen beheben kann.

Im VdS-Journal 18 (3/2005) schrieb ich etwas zum Thema Sicherheit - welche Risiken geht ein Amateurastronom beim Beobachten in freier Natur ein?

Im VdS-Journal 22 (1/2007) schrieb ich: Der Reibradantrieb - eine Alternative zum Schneckengetriebe?

Eine Rezension zum Buch Fernrohrwahl für Einsteiger in 4 Schritten von Ronald Stoyan schrieb ich fürs VdS-Journal 26 (2/2008)

Im VdS-Journal 29 (2/2009) schrieb ich einenTätigkeitsbericht der Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau für 2008

Ebenfalls im VdS-Journal 29: Auf dem BTM 2008 - Selbstbauteleskope und technische Innovationen

Für das VdS-Journal begann ich eine mehrteilige Serie über typische Einsteiger-Teleskope zu schreiben
      Teil 1: Der Refraktor 90/900 Bresser Messier mit der Montierung MON-1 VdS-Journal 31 (4/2009)
      Teil 2: Das Meade DS-2114 ATS VdS-Journal 32 (1/2010)
      Teil 3: Das Newton Omegon 130/920 mit der Montierung EQ-2 VdS-Journal 33 (2/2010)

Ich beteiligte mich auch am Praxishandbuch Deep Sky und schrieb dazu das Kapitel »Montierungen«.



Meine Ansicht zu Fremdwörtern und Anglizismen

Eigentlich ist Deutsch für mich als Mundart sprechenden Oberbayer eher die erste Fremdsprache, die ich mehr oder weniger gut beherrsche (gewisse Grundkenntnisse habe ich mir für Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch angeeignet). Aber vielleicht gerade deshalb versuche ich Fremdwörter in meinen Veröffentlichungen eher zu meiden.

Es ist auffällig, dass immer mehr Wörter aus dem englischen Sprachraum aufgenommen werden. Viele Leute empfinden das als Graus. Mir gefällt das zwar auch nicht, aber ist das wirklisch so schlimm? Also ich finde, dass dieser Zustand für die deutsche Sprache ganz normal ist. Beobachtet man die Entwicklung, wird man feststellen, dass praktisch schon immer Wörter aus anderen Sprachen aufgenommen wurden. Man braucht nur mal ein Lexikon aufzuschlagen. Früher kamen diese Wörter hauptsächlich vom Griechischen, Lateinischen und Französischen. Heute werden halt in erster Linie englische und amerikanische Ausdrücke aufgenommen. Also - was soll's?


Eine interessante Darstellung zum Thema Fremdwörter zeigt das Wahrig Fremdwörterlexikon (dtv-Verlag, Ausgabe 2007, Seite 11-15) www.dtv.de

Meine Ansicht zur Rechtschreibreform

Nicht nur ich meine, dass die neuen amtlichen Rechtschreibregeln vollkommen überflüssig sind. Ich kenne viele Leute, die diese einfach ignorieren und weiter so schreiben, wie sie es damals in der Schule lernten. Um ehrlich zu sein: Auch ich würde diese neuen Regeln wahrscheinlich ignorieren. Nur die Redaktionsarbeit beim VdS-Journal spornte mich an, mich mit den neuen Regeln zu befassen.

Obwohl ich mich an die neue Schreibweise mittlerweile einigermaßen gewöhnt habe, ärgert es mich immer wieder, wenn ich ein älteres Lexikon, Buch oder Zeitschrift aufschlage. Da wimmelt es ja von "Rechtschreibfehlern"! Sind diese Bücher nun wertlos? Sollte man sie auf den Müll werfen?

Nun, ich werde meine alten Bücher nicht wegwerfen. Mit Freude werde ich noch oft darin blättern. Wie schon gesagt: Die Rechtschreibreform halte ich für überflüssig.


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